Lösung 01 · Montage

Montageplanung, die den FAT-Termin hält

Sie sehen morgens, welche Baugruppen wirklich montagebereit sind und welche drei Teile noch fehlen. Ihr Monteur fängt nichts an, was morgen wieder liegen bleibt.

Bildschirmansicht „Materialverfügbarkeit und Montagestatus“: Tabelle mit Baugruppen, Status montagebereit, Wagen-Nummer, vorhandenen Lager- und Bestellteilen sowie Montagestatus offen, fertig oder Vormontage.
Materialverfügbarkeit und Montagestatus je Baugruppe. Ansicht aus einem Kundenprojekt, Daten anonymisiert. Zum Vergrößern anklicken.

Warum Montagen ins Stocken geraten: ein fehlendes Teil reicht

Im Sondermaschinenbau besteht ein Auftrag aus Hunderten Positionen: Kaufteile, Fertigungsteile, Teile vom Lohnbeschichter. Ihr ERP kennt jede einzelne. Was es selten beantwortet, ist die Frage, die in der Halle zählt: Kann ich diese Baugruppe heute komplett montieren?

Also wird angefangen. Mittendrin fehlt ein Frästeil. Der Monteur sucht es im Lager, fragt in der Fertigung nach und legt die Baugruppe schließlich unfertig weg. Dann nimmt er sich die nächste vor, und das Spiel beginnt von vorn. Nach zwei Wochen stehen fünf angefangene Baugruppen in der Halle, und niemand kann sagen, ob der FAT-Termin noch zu halten ist.

Das ist kein Planungsfehler und kein ERP-Fehler. Es fehlt eine Sicht, die Stückliste, Bestand und offene Bestellungen auf die Baugruppe herunterbricht, und zwar für die Leute, die damit arbeiten.

Das Ergebnis

Auf einen Blick: Welche Baugruppen sind montagebereit?

Eine Ansicht für die Halle und eine für die Projektleitung, aus denselben Daten, ohne doppelte Pflege.

Was montagebereit ist

Baugruppen, für die jedes Teil im Haus ist. Hier kann Ihr Monteur anfangen und weiß, dass er fertig wird.

Was noch fehlt und bis wann

Je Baugruppe die fehlenden Teile mit Status: bestellt, in Fertigung, beim Beschichter, Liefertermin offen.

Welcher Auftrag den Termin gefährdet

Fehlteile, die nach dem geplanten Montagebeginn eintreffen, fallen Tage vorher auf, nicht erst am Arbeitsplatz.

Dahinter steckt

So kommt die Übersicht aus Ihren ERP-Daten

Wir bauen kein zweites Planungssystem neben Ihr ERP. Wir lesen, was dort schon steht, und zeigen es so, dass man danach handeln kann.

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    Daten abholen

    Stücklisten, Bestände, Bestellungen und Fertigungsaufträge kommen aus Ihrem ERP, über eine Schnittstelle, die Datenbank oder einen regelmäßigen Export.

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    Auf die Baugruppe herunterbrechen

    Die Stückliste wird aufgelöst und je Baugruppe gegen Bestand und Zulauf geprüft. Ergebnis: montagebereit, in Klärung oder Teile fehlen.

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    Dort zeigen, wo gearbeitet wird

    Am Tablet oder Hallenmonitor für die Montage, als Auftragsübersicht für Projektleitung und Arbeitsvorbereitung. Die Begriffe sind Ihre, nicht unsere.

Woran wir uns messen lassen

Vorher ein Ziel, nachher eine Kontrolle

Bevor wir anfangen, legen wir mit Ihnen fest, was sich ändern soll, in einem Satz, den Ihr Montageleiter unterschreiben würde. Zum Beispiel: „Die Montage beginnt nur noch Baugruppen, die vollständig da sind.“ Oder: „Wir wissen zwei Wochen vor dem FAT, ob der Termin zu halten ist.“

Am Ende prüfen wir gemeinsam, ob das erreicht ist. Wenn nicht, wird nachgebessert, genau wie Sie es bei Ihren Kundenprojekten auch machen.

So läuft ein Projekt ab

Häufige Fragen

Was Sie zur Montageplanung wissen wollen

Unsere Stammdaten im ERP sind nicht sauber. Funktioniert das trotzdem?

Meistens besser als erwartet. Die Übersicht braucht keine perfekten Daten, sondern drei verlässliche Angaben: Stückliste, Bestand und offene Bestellungen oder Fertigungsaufträge. Wo die Daten lückenhaft sind, zeigt die Übersicht das an und macht damit sichtbar, wo sich Pflege wirklich lohnt.

In der Potentialanalyse schauen wir uns gemeinsam an, wie belastbar Ihre Daten sind, bevor wir etwas zusagen.

Arbeiten Sie auch mit unserem ERP-System?

Sehr wahrscheinlich. Entscheidend ist, dass wir an die Daten kommen: über eine Schnittstelle, die Datenbank oder einen Export. Wenn wir Ihr System noch nicht kennen, sagen wir das offen und schauen es uns gemeinsam mit Ihrer IT an, bevor wir etwas zusagen.

Ersetzt das unsere Montageplanung im ERP oder in Excel?

Das ERP bleibt die Quelle für Aufträge, Stücklisten und Bestände. Was wegfällt, sind die Listen daneben: die Excel-Tabelle der Projektleitung, der Ausdruck an der Hallenwand, der Rundgang am Morgen. Die Übersicht liest direkt aus dem ERP und zeigt die Daten so, wie Montage und Projektleitung sie brauchen. Und anders als der Ausdruck ist sie immer auf dem Stand von jetzt: Kommt ein Teil im Wareneingang an, sieht die Montage es sofort.

Was kostet das, und lohnt es sich für uns?

Das hängt vom Engpass ab, und genau deshalb steht am Anfang die Potentialanalyse: Danach kennen Sie den erwarteten Nutzen und eine realistische Größenordnung für den Aufwand. Wir arbeiten in Stufen, von denen jede für sich nutzbar ist. Sie entscheiden nach jeder Stufe neu und wissen vorher, was sie kostet.

Rechnen Sie ruhig dagegen, was Sie heute eine Stunde Suchen, eine Nachtragsarbeit oder ein verschobener FAT-Termin kostet.

Ihre Montage wartet zu oft auf Teile?

Erzählen Sie uns, wo es hakt. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich Software an dieser Stelle rechnet und ob wir dafür die Richtigen sind.

Noch nicht so weit? Zwei Minuten Engpass-Check. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.

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