Leistung · Individuelle Software
Individuelle Softwareentwicklung für den Maschinenbau
Wo Standardsoftware Ihren Ablauf nicht abbildet, füllen Excel-Listen und Zurufe die Lücke. Wir bauen dafür Software, die zu Ihrem Ablauf passt, neben Ihrem ERP und in Stufen, von denen jede für sich nutzbar ist.
Wann sich individuelle Software lohnt und wann nicht
Standardsoftware ist fast immer die günstigere Wahl, solange Ihr Ablauf zum Standard passt. Für Buchhaltung, Einkauf und Lagerführung ist das meist der Fall. Dort sollten Sie nichts Eigenes bauen lassen.
Anders sieht es an den Stellen aus, an denen Ihr Betrieb sein Geld verdient: Sondermaschinen mit Stücklisten, die noch wachsen, während der Auftrag schon läuft. Montage nach Baugruppen. Änderungen kurz vor dem FAT. Dort arbeitet jeder Betrieb ein wenig anders, und genau dort entstehen die Excel-Listen.
Eine brauchbare Faustregel: Wenn mehrere Leute täglich dieselbe Liste pflegen und ohne die nichts läuft, zeigt diese Liste ziemlich genau, welche Software Ihnen fehlt. Wir nehmen sie deshalb ernst. Sie ist das beste Lastenheft, das Sie haben.
Nicht lohnend ist individuelle Software, wenn Ihr ERP die Funktion schon mitbringt und sie nur niemand eingerichtet hat. Oder wenn das Problem zweimal im Jahr auftritt. In diesen Fällen sagen wir Ihnen das, bevor Sie Geld ausgegeben haben.
Beispiele aus Montage, Fertigung und Büro
Was wir typischerweise bauen
Drei Arten von Software, ein gemeinsamer Nenner: Sie holen Daten aus Ihrem ERP und zeigen sie den Leuten, die danach handeln müssen, in deren Begriffen und an deren Arbeitsplatz.
Apps für Montage und Fertigung
Ihr Monteur sieht am Tablet, welche Baugruppen montagebereit sind, und fängt nichts an, was er nicht fertig bauen kann. Die Information steht dort, wo gearbeitet wird, nicht im Büro im Ordner.
Beispiel: MontageplanungDashboards und Auswertungen
Sie sehen morgens, welcher Auftrag wackelt, nicht erst, wenn der Kunde anruft. An der Maschine sieht der Werker, welcher Auftrag als Nächstes kommt und was dafür bereitstehen muss.
Beispiel: Rüstzeit reduzierenWerkzeuge für AV, Vertrieb und Projektleitung
Eine Stücklistenänderung erreicht Einkauf, Fertigung und Montage, bevor das alte Teil gebaut ist. Nach demselben Muster entstehen Hilfen für Angebot, Auftragsübersicht und Terminverfolgung, überall dort, wo heute eine Liste von Hand gepflegt wird.
Beispiel: ÄnderungsmanagementAbgrenzung
Software für Ihre Abläufe, nicht Maschinensteuerung oder SPS
Wer nach „Software für den Maschinenbau“ sucht, meint manchmal die Software in der Maschine: SPS-Programmierung, Antriebstechnik, Bedienpanels. Das machen wir nicht. Dafür gibt es gute Spezialisten.
Wir bauen die Software um die Maschine herum: für den Weg eines Auftrags vom Angebot über Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage bis zur Auslieferung. Also für die Frage, ob alle Teile da sind, nicht für die Frage, wie die Achse verfährt.
Ebenso wenig führen wir ein neues ERP ein. Ihr ERP bleibt die Quelle für Aufträge, Stücklisten und Bestände. Was wir bauen, liest von dort und zeigt es so, wie Ihre Leute es brauchen.
13 Jahre Maschinenbau, dann Software
Warum wir Ihr Lastenheft verstehen
Torben Schwanz hat 13 Jahre im Maschinenbau gearbeitet, bevor er THDS gegründet hat: in der Konstruktion, im technischen Vertrieb und in der ERP-Entwicklung. Er weiß, wie eine Stückliste wächst, während die ersten Teile schon gefertigt werden, und was ein zugesagter FAT-Termin bedeutet.
Für Sie heißt das: Sie müssen kein Lastenheft für Leute schreiben, die Ihren Betrieb nicht kennen. Sie erzählen, wo es hakt, in Ihren Worten. Wir fragen nach, bis wir den Ablauf verstanden haben, und schreiben das Ziel so auf, dass Ihr Fertigungsleiter es unterschreiben würde.
Was eine Baugruppe, ein Fertigungsauftrag oder ein Betriebsmittel ist, müssen Sie uns dabei nicht erklären.
So läuft ein Projekt ab
Ablauf und Erfolgskontrolle
Sie kennen das von Ihren eigenen Aufträgen: Vor dem Bau steht fest, was die Maschine können muss, und bei der Abnahme wird es geprüft. So arbeiten wir auch.
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1
Ziel festlegen
Wir vereinbaren gemeinsam, was sich in Ihrem Betrieb ändern soll und woran wir das am Ende erkennen. Nicht „eine App für die Montage“, sondern „die Montage beginnt nur noch Baugruppen, die vollständig da sind“.
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2
Prototyp bauen
Bevor wir entwickeln, bauen wir einen Prototyp. Er zeigt, wie die Lösung aussehen und sich bedienen lassen wird. Darüber lässt sich besser reden als über eine Beschreibung auf Papier.
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3
Mit allen Nutzern besprechen
Sie gehen den Prototyp mit allen durch, die später damit arbeiten: Montage, Arbeitsvorbereitung, Einkauf. Was nicht passt, ändern wir jetzt, solange eine Änderung wenig kostet. So entsteht nichts am Bedarf vorbei.
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4
Entwickeln
Wir entwickeln in Stufen, von denen jede für sich nutzbar ist. Nach jeder Stufe entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht.
Schritt 5
Einführen und nachbessern
Wir begleiten die Einführung in Ihrem Betrieb und prüfen gemeinsam, ob das vereinbarte Ziel erreicht ist. Wenn nicht, bessern wir nach, genau wie Sie es bei Ihren Kundenprojekten auch machen.
Für Ihre IT: Wir setzen auf verbreitete Technik, in die sich jeder gute Entwickler einarbeiten kann, und dokumentieren, was wir bauen. Welche Zugänge wir brauchen und welche Sicherheitsvorgaben gelten, stimmen wir vor dem Start mit Ihrer IT ab.
Häufige Fragen
Was Sie zu individueller Software wissen wollen
Was kostet das, und lohnt es sich für uns?
Das hängt vom Engpass ab, und genau deshalb steht am Anfang die Potentialanalyse: Danach kennen Sie den erwarteten Nutzen und eine realistische Größenordnung für den Aufwand. Wir arbeiten in Stufen, von denen jede für sich nutzbar ist. Sie entscheiden nach jeder Stufe neu und wissen vorher, was sie kostet.
Rechnen Sie ruhig dagegen, was Sie heute eine Stunde Suchen, eine Nachtragsarbeit oder ein verschobener FAT-Termin kostet.
Was passiert, wenn bei Ihnen jemand ausfällt oder es THDS nicht mehr gibt?
Die Frage ist berechtigt, und wir beantworten sie lieber mit Maßnahmen als mit Beruhigung. Wir setzen auf verbreitete Technik, in die sich jeder gute Entwickler einarbeiten kann, und wir dokumentieren, was wir bauen.
Wie Sie an Quellcode und Dokumentation kommen, regeln wir im Vertrag, bevor wir anfangen. Unser Grundsatz: Sie sollen bei uns bleiben, weil die Zusammenarbeit funktioniert, nicht weil Sie nicht wegkönnen.
Sie sind ein kleines Team. Schaffen Sie das?
Wir sind ein kleines Team und nehmen nur so viele Projekte an, wie wir ordentlich betreuen können. Den Support für das, was bei unseren Kunden schon läuft, kalkulieren wir dabei fest mit ein. Er läuft nicht nebenher. Für Sie heißt das: ein fester Ansprechpartner, der Ihren Betrieb kennt, und Entwickler, die von Anfang an mit am Tisch sitzen.
Wenn Sie ein neues ERP für mehrere Werke einführen wollen, sind wir nicht die Richtigen. Das sagen wir Ihnen dann auch. Für gezielte Lösungen in Ihrer Auftragsabwicklung ist ein kleines, eingespieltes Team genau richtig.
Müssen unsere Mitarbeiter geschult werden?
Kaum. Die Oberfläche entsteht zusammen mit den Leuten, die sie später benutzen. Ihr Monteur, Ihre Arbeitsvorbereitung, Ihr Einkauf sehen früh erste Stände und sagen, was passt. Was man selbst mitgestaltet hat, muss man sich nicht erklären lassen.
Eine Excel-Liste hält Ihren Betrieb zusammen?
Erzählen Sie uns, wo es hakt. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich Software an dieser Stelle rechnet und ob wir dafür die Richtigen sind.
Noch nicht so weit? Zwei Minuten Engpass-Check. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.