Leistung · ERP-Erweiterung
ERP-Erweiterung statt ERP-Wechsel: Add-ons für das System, das Sie schon haben
Ihr ERP rechnet ordentlich. Nur die Montageübersicht, die Änderungsmeldung und die Auftragsliste führen Ihre Leute in Excel nebenher. Wir bauen dazu, was fehlt. Das ERP bleibt, wie es ist.
Das ERP bleibt, die Lücken verschwinden
Ein ERP bildet den Standard ab, und das ist seine Stärke: Aufträge, Stücklisten, Bestände und Bestellungen stehen an einer Stelle. Die Stellen, an denen Ihr Betrieb anders arbeitet als der Standard, füllen heute Excel-Listen, Ausdrucke und Zurufe. Das funktioniert, bis die Liste nicht aktuell ist oder der Kollege, der sie pflegt, im Urlaub.
Der naheliegende Reflex ist ein neues ERP. Nur bindet ein ERP-Wechsel den Betrieb über lange Zeit, und am Ende bildet auch das neue System wieder den Standard ab. Die Lücke zieht mit um.
Wir gehen den anderen Weg. Das ERP bleibt die Quelle der Daten. Für den Engpass, der Sie am meisten kostet, bauen wir eine Ergänzung, die diese Daten nutzt und dort zeigt, wo sie gebraucht werden. Dann kommt der nächste Engpass an die Reihe. Kein Großprojekt, sondern ein Schritt nach dem anderen, und nach jedem entscheiden Sie neu.
Beispiele
Typische Erweiterungen im Maschinenbau
Drei Lücken, wie sie in fast jedem Maschinenbaubetrieb vorkommen. Keine davon ist ein Fehler Ihres ERP. Es sind Sichten und Verbindungen, die ein Standardsystem nicht mitbringt.
Die Montage konzentriert sich auf das, was sie fertig bauen kann.
Materialverfügbarkeit aus dem ERP, heruntergebrochen auf Baugruppen, als Ansicht für Montage und Projektleitung, nicht als Ausdruck.
So funktioniert esÄnderungen kommen an, bevor Fehler entstehen.
Kommentare und offene Punkte je Baugruppe und Position Ihres Auftrags, mit Status, Zuständigen und Verlauf.
So funktioniert esDie Maschine läuft, statt auf den Rüster zu warten.
Ein Dashboard an der Maschine und in der Arbeitsvorbereitung, gespeist aus Ihren Auftragsdaten.
So funktioniert esSchnittstellen
Schnittstellen: Systeme verbinden, doppelte Pflege beenden
Eine Angabe wird einmal gepflegt und steht überall, wo sie gebraucht wird.
In vielen Betrieben steht dieselbe Angabe an drei Stellen: im ERP, im Konstruktionssystem und in einer Liste der Arbeitsvorbereitung. Jemand tippt sie von einem Programm ins andere ab. Irgendwann stimmt eine der drei nicht mehr, und niemand weiß, welche.
Eine Schnittstelle beendet das: Die Stückliste aus der Konstruktion steht im ERP. Die Rückmeldung aus der Halle steht im Auftrag. Der Liefertermin aus dem Einkauf steht in der Montageübersicht. Niemand tippt etwas zweimal.
Wo bei Ihnen eine Verbindung fehlt, zeigt sich schnell, wenn man einem Auftrag vom Angebot bis zur Auslieferung folgt: überall dort, wo jemand abtippt, kopiert oder nachfragt.
Für Ihre IT: Wir nutzen die Zugänge, die Ihr System vorsieht. Das kann eine Programmierschnittstelle (API) sein, der Lesezugriff auf die Datenbank oder ein regelmäßiger Export. Welcher Weg passt, legen wir gemeinsam mit Ihrer IT fest.
Ihr System
Mit welchen ERP-Systemen wir arbeiten
Entscheidend ist nicht der Name des Systems, sondern der Zugang zu den Daten: über eine Schnittstelle, die Datenbank oder einen Export. Ist einer dieser Wege offen, lässt sich darauf in der Regel aufbauen.
Wenn wir Ihr System noch nicht kennen, sagen wir das offen. Dann schauen wir es uns gemeinsam mit Ihrer IT an, bevor wir etwas zusagen.
Updates
Was passiert beim nächsten ERP-Release?
Die Sorge ist berechtigt: Wer am ERP herumbaut, riskiert, dass das nächste Update die Anpassung unbrauchbar macht oder dass der Hersteller die Verantwortung ablehnt.
Deshalb bauen wir neben dem ERP, nicht im ERP. Unsere Ergänzungen nutzen die Zugänge, die das System dafür vorsieht: Schnittstellen, Datenbank, Exporte. Der Kern des ERP bleibt unangetastet. Kommt ein Update, ändert sich am ERP, was der Hersteller ändert, und unsere Lösung läuft daneben weiter. Das ist in jedem Fall sicherer als eine Anpassung im System selbst, die bei jedem Release neu geprüft und oft neu gebaut werden muss.
Was sich mit einem Release ändern kann, sind die Zugänge: Eine Schnittstelle bekommt eine neue Version, ein Tabellenname ändert sich. Das ist überschaubar und vorher bekannt. Wie updatefest eine Lösung im Einzelfall ist, klären wir vorab mit Ihrer IT und bei Bedarf mit Ihrem ERP-Betreuer. Sie wissen also vor dem Start, worauf bei einem Releasewechsel zu achten ist.
Häufige Fragen
Was Sie zur ERP-Erweiterung wissen wollen
Wir haben schon ein ERP. Wozu brauchen wir Sie?
Gut so. Ihr ERP bleibt, und wir bauen darauf auf. Ein ERP bildet den Standard ab. Die Stellen, an denen Ihr Betrieb anders arbeitet als der Standard, füllen heute meist Excel-Listen und Zurufe. Genau diese Lücken schließen wir: mit Ergänzungen, die neben Ihrem ERP laufen und dessen Daten nutzen.
Und wenn sich in der Potentialanalyse zeigt, dass Ihr ERP etwas bereits kann, sagen wir Ihnen das. Mit dieser Einschätzung sprechen Sie selbst mit Ihrem ERP-Hersteller, oder wir gehen mit ins Gespräch.
Arbeiten Sie auch mit unserem ERP-System?
Sehr wahrscheinlich. Entscheidend ist, dass wir an die Daten kommen: über eine Schnittstelle, die Datenbank oder einen Export. Wenn wir Ihr System noch nicht kennen, sagen wir das offen und schauen es uns gemeinsam mit Ihrer IT an, bevor wir etwas zusagen.
Unsere IT ist ausgelastet. Wie viel Arbeit kommt auf sie zu?
Wenig, und das planbar. Wir brauchen von Ihrer IT zu Beginn die nötigen Zugänge und eine Abstimmung zu Ihren Sicherheitsvorgaben. Entwicklung und Einführung liegen bei uns.
Wir binden Ihre IT trotzdem von Anfang an ein, weil sie wissen soll, was in ihrem Netz läuft. Das entlastet sie im Übrigen auch: Jede Excel-Liste, die wegfällt, ist eine Rückfrage weniger.
Sollten wir nicht besser gleich ein neues ERP einführen?
Manchmal ja. Wenn der Hersteller Ihr ERP nicht mehr pflegt, wenn Grundfunktionen wie Einkauf oder Lagerführung nicht tragen oder wenn der Betrieb dem System insgesamt entwachsen ist, hilft eine Erweiterung nicht weiter. Das sagen wir Ihnen dann auch.
Wenn das ERP im Kern ordentlich arbeitet und es an einzelnen Stellen der Auftragsabwicklung hakt, ist die Erweiterung der kleinere Eingriff: Das System bleibt, Ihre Leute arbeiten darin weiter wie gewohnt, und Sie lösen einen Engpass nach dem anderen. Auf welcher Seite Sie stehen, schauen wir uns in der Potentialanalyse gemeinsam an.
Ihr ERP kann fast alles, nur nicht das, was täglich fehlt?
Erzählen Sie uns, wo es hakt. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich Software an dieser Stelle rechnet und ob wir dafür die Richtigen sind.
Noch nicht so weit? Zwei Minuten Engpass-Check. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.